Archiv der Kategorie: Pressemitteilungen

Verein informiert über rechtsextreme Schulhof-CD

Vorbeugen statt Nachsorgen: Verein informiert über rechtsextreme Schulhof-CD

In Wahlkampfphasen werden seit 2006 gerne von der NPD und anderen neonazistischen Gruppierungen so genannte „Schulhof-CDs“ verteilt, die insbesondere Kinder und Jugendliche mit attraktiver Aufmachung, Musik und Inhalten mit rechtsextremistischem, demokratiefeindlichem und menschenverachtendem Gedankengut vertraut machen. In betont jugendlichem Outfit kommt die neue CD „Jugend in Bewegung – Schüler-CD“ des nationalen Widerstandes daher. Rein äußerlich ist die Gesinnung der Macher nicht mehr zu erkennen. Aus diesem Grund lud der Verein GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN e.V. am 24. März 2011 Lehrer, Angehörige pädagogischer Berufe und interessierte Mitbürger nach Echzell zu einem Informationsabend ein.

Referent Andreas Balser von der Antifaschistischen Bildungsinitiative e.V. aus Friedberg stellte den knapp 50 Besuchern der Veranstaltung die Inhalte und Hintergründe der CD vor. „In den rassistischen Begleittexten wird versucht, die SchülerInnen als Zielgruppe politisch zu instrumentalisieren“, führte Balser aus. „In den Texten wird die Neonaziszene als harmlos dargestellt und der Eindruck erweckt, man widerlege die demokratischen Argumente gegen Rechtsextremisten.“ An anderer Stelle wiederum wird Klartext gesprochen: „Zählt nicht uns, zählt eure Tage“ und andere braune Parolen werden ergänzt durch die üblichen Forderungen zur Abschiebung von Ausländern, da diese niemals Teil der deutschen „Volksgemeinschaft“ würden. Extrem perfide empfanden die Zuhörer des Informationsabends den mitgelieferten „Werkzeugkasten“: Von Kontaktmöglichkeiten zu über 100 extrem rechten Gruppen über ganze Musiksammlungen mit rechtsideologischen Texten bis hin zu Softwareverschlüsselungsprogrammen, um den eigenen Computer vor dem Zugriff der Eltern oder anderen Bezugspersonen zu schützen. Ergänzt wird der Werkzeugkasten mit am Heimcomputer druckbarem Werbematerial zu Weitergabe im persönlichen Umfeld. „Es ist erschreckend, was verbreitet wird ohne dass man es erkennt“, so eine Teilnehmerin. „Und noch viel schlimmer ist, wie geschickt diese CD Erstwähler versucht zu manipulieren.“

Dass aber gut informierte Schüler nicht einfach Nazis ins Netz laufen, zeigte am Ende der Veranstaltung ein kurzes Video: Bei einer Podiumsdiskussion an der Friedberger Augustinerschule in der vergangenen Woche wiesen die SchülerInnen mit richtigen Argumenten selbstbewusst den NPD-Vorsitzenden Jagsch in seine Schranken.

Unter dem Motto „Vorbeugen statt Nachsorgen“ plant die GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN e.V. weitere Informationsveranstaltungen in der Wetterau zu diesem Thema. Mehr Informationen sind auf der Homepage des Vereins zu finden, bei Anmeldung per Email unter nettenachbarn@yahoo.de erhalten Interessierte alle aktuellen Termine und News des Vereins.

Die „Grätsche gegen Rechtsaußen – Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins e.V.“ ist gemeinnützig, parteipolitisch unabhängig und alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Fokus liegt auf der Vernetzung der Wetterauer Bündnisse, Parlamente und BürgerInnen, um die den rechtsextremen Tendenzen in der gesamten Wetterau entgegenzustellen. Der Verein freut sich über weitere tatkräftige Vereinsmitglieder. Unter www.graetsche-gegen-rechtsaussen.de lassen sich weitere Informationen und der Mitgliedsantrag finden.

 

Vereinsvorstand:

Erste Vorsitzende: Olivia Bickerle

Zweiter Vorsitzende: Manfred Linss

Kassenwart: Kurt Rühl

Schriftführerin: Sabrina Lauster

Pressereferentin: Elena Stoll

Kassenprüfer: Martina Schubert und Peter Kruse

Pressekontakt: Elena Stoll 0174-2052345  

Info-Telefon: 0151 / 21 95 88 58

Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über eine kurze Nachricht.

GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN

Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins

Postfach 1102

61207 Echzell

 

 

*Um die Pressemitteilung lesen und ausdrucken  zu können muss der Adobe Reader auf Ihrem System installiert sein.

1. Lesung der Grätsche gegen Rechtsaußen e.V. am 04. März in der Gemeindebücherei Echzell

Die „Grätsche gegen Rechtsaußen“ ist ein Verein, der das demokratische Bewusstsein auch von Jugendlichen stärken will. Aus diesem Grund startete am 04. März eine Lesungsreihe des Jugendbuchs „Der Junge im gestreiften Pyjama“ in der Gemeindebücherei in Echzell. Mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main las Wulf Hein im Licht einer Taschenlampe die ersten sechs Kapitel des Buchs von John Boyne. Sabrina Lauster, vom Vorstand der Grätsche und in der Arbeitsgruppe „Bildung“ aktiv, eröffnete die Lesung mit einer kurzen Begrüßung. Wulf Hein, ebenfalls Mitglied der Grätsche, erklärte den Zuhörern die Notwendigkeit, auch die Erinnerung an die dunkle Seite deutscher Geschichte wach zu halten, das seien wir den vielen Menschen, die darunter leiden mussten, schuldig.

Im Schein der Taschenlampe und mit Getränken und Knabbereien versorgt, wurden alle Zuhörer durch das anschauliche Vorlesen von der Geschichte so gefesselt, dass sie sichbereits auf die Fortsetzung am 1. April um 20:00 Uhr in der Gemeindebücherei Echzell freuen. Beim nächsten Mal, so verabschiedeten sich die jugendlichen Zuhörer, bringen wir noch Freunde mit. Nicht vergessen, Taschenlampen mitbringen. Die Organisatoren der „Grätsche“ hoffen, auch an diesem Abend wieder viele Zuhörer begrüßen zu können und bedanken sich bei der Gemeindebücherei für die tolle Unterstützung.

Manfred Linss
für den Vorstand
GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN e.V.

 

 

*Um die Pressemitteilung lesen und ausdrucken  zu können muss der Adobe Reader auf Ihrem System installiert sein.

Vereinsgründung Grätsche gegen Rechtsaußen

Vereinsgründung Grätsche gegen Rechtsaußen

– Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins

Am Montag, den 04. Oktober 2010, wurde in Echzell-Gettenau der Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins „Grätsche gegen Rechtsaußen“ von 22 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen.

Vorausgegangen war die Bürgerinitiative gleichen Namens, die sich im Herbst 2009 organisierte, als sich rechtsextreme Übergriffe und Provokationen einer wetterauweit bekannten Neonazi-Gruppierung in Echzell ausbreiteten.

Diese rassistisch motivierten und gewalttätigen Tendenzen sind seitdem ständiges Thema in der Dorfgemeinschaft Echzells, werden aber oft noch nicht als das gesehen, was sie sind: Vor allem eine Gefahr für Kinder und Jugendliche, die wenig Alternativen haben, ihre Freizeit zu gestalten und somit besonders gefährdet sind, in neonazistische Strukturen abzurutschen.

Der Verein „Grätsche gegen Rechtsaußen“ möchte deshalb Bildungs- und Freizeitangebote schaffen, Aufklärungsarbeit leisten und den Dialog zwischen einzelnen BürgerInnen, aber auch zwischen den vielen Wetterauer Gemeinden herstellen und fördern.

Auch die Bürgermeister der Nachbargemeinden Reichelsheim, Wölfersheim und Florstadt bekundeten bereits im Voraus ihre zukünftige Unterstützung. Der Echzeller Bürgermeister Dieter Müller stand bei der Vereinsgründung als Versammlungsleiter zur Verfügung.

Der Verein „Grätsche gegen Rechtsaußen“ ist gemeinnützig, parteipolitisch unabhängig und alle Mitglieder helfen ehrenamtlich. Gezielter Fokus liegt auf der Vernetzung der Wetterauer Bündnisse, Parlamente und BürgerInnen, um die sich verstärkenden rechtsextremen Tendenzen in der gesamten Wetterau zu verhindern. Der Verein freut sich über weitere tatkräftige Vereinsmitglieder. Unter www.graetsche-gegen-rechtsaussen.de lassen sich weitere Informationen und der Mitgliedsantrag finden.

 

Vereinsvorstand:

Erste Vorsitzende: Olivia Bickerle

Zweiter Vorsitzende: Manfred Linss

Kassenwart: Kurt Rühl

Schriftführerin: Sabrina Lauster

Pressereferentin: Elena Stoll

Kassenprüfer: Martina Schubert und Peter Kruse

Pressekontakt: Elena Stoll 0174-2052345  

Info-Telefon: 0151 / 21 95 88 58

Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über eine kurze Nachricht.

GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN

Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins

Postfach 1102

61207 Echzell

 

 

*Um die Pressemitteilung lesen und ausdrucken  zu können muss der Adobe Reader auf Ihrem System installiert sein.

Einladung zur Gründungsversammlung des Vereins – Grätsche gegen Rechtsaußen

Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins 


am Montag den 4. Oktober 2010 um 19:30 Uhr im „Stern“, in 61209 Echzell / Gettenau, Ringstraße 7

Tagesordnung:
1. Begrüßung Olivia Bickerle / Manfred Linss
2. Vorstellung der Satzung des Vereins Kurt Rühl
3. Wahl des Vereinsvorstandes
4. Festlegung weitere Funktionen und Aufgaben
5. Verschiedenes

Moderation und Leitung der Versammlung: Olivia Bickerle und Manfred Linss 
Schriftführer: Kurt Rühl
Während der Versammlung liegt eine Liste aus in der sich die „Gründungsmitglieder“ eintragen können.

NAZIS HABEN KEINEN ZUTRITT
Die VeranstalterInnen behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der rechten Szene zuzuordnen sind oder in der Vergangenheit durch rechte Äußerungen aufgefallen sind, den Zutritt zu verwehren (nach §6VersG). Des Weiteren ist das Filmen und Fotografieren ohne Genehmigung untersagt.

 

 

*Um die Pressemitteilung lesen und ausdrucken  zu können muss der Adobe Reader auf Ihrem System installiert sein.

1. Echzell-Festival ein voller Erfolg

Hunderte Besucher zeigen Flagge gegen Rechts

Rund 900 Besucher fanden sich am vergangenen Samstag zum 1. Echzell-Festival unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ auf dem Sportplatz in Echzell-Gettenau ein. „Wir sind begeistert, welch breite Unterstützung unsere Arbeit in derBevölkerung hat“, so Sebastian Tinz (29), Mitglied des Organisationsteams der Bürgerinitiative GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN. Neben einem abwechslungsreichen Sportprogramm für die ganze Familie und einer Fotoaktion gegen Rechts war die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Der Schlips denkt, der Stiefel sprengt“ einer der Anziehungspunkte des Festivals. Viele nutzten die Gelegenheit, sich ausführlich über den Rechtsextremismus in seiner heutigen Erscheinungsform zu informieren.

Schirmherr Bürgermeister Dieter Müller stellte in der Eröffnungsrede klar, dass Echzell kein braunes Nest ist und die örtliche Politik sich der Ausbreitung der rechtsextremen Umtriebe entschieden entgegen stellt. Auch die hessischen Fraktionsvorsitzenden von SPD, Bündnis90/Die Grünen und den Linken, Torsten Schäfer-Gümbel, Tarek Al-Wazir und Herrmann Schauss, zeigten sich im Schulterschluss. „Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen“ sagte der Landrat des Wetteraukreises, Joachim Arnold (SPD), im Festzelt. „In der Wetterau überlassen wir keinen Fußbreit den Neonazis.“ Alle anwesenden Politiker, darunter die gesamte Gemeindevertretung Echzells und die Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl (SPD) und Ellen Enslin (Bündnis90/Die Grünen), unterzeichneten im Anschluss als Zeichen der Unterstützung die „Resolution gegen Rechts“ der Gemeinde Echzell.

„Ich finde es ganz phantastisch, was auf die Beine gestellt wurde. Wir haben hier viel Spaß“ sagt Andreas L., Familienvater aus Reichelsheim, der mit seinen zwei Kindern das Festival besuchte. „Aber es ist erschreckend, was um uns herum passiert. Man darf nicht zulassen, dass sich das weiter ausbreitet.“

Das sehen auch die Mitglieder der Bürgerinitiative, darunter viele Jugendliche, so. Kurze Statements auf der Bühne machten der Festgemeinde deutlich, wie viele unterschiedliche Beweggründe es gibt, sich aktiv zu engagieren. „Aber am wichtigsten ist, dass wir allen gezeigt haben, dass niemand Angst haben muss, sich anzuschließen. Wir sind inzwischen so viele“, sagt Elena Stoll (26).

Die Veranstalter, die Bürgerinitiative GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN und die Sportjugend Hessen, zeigen sich sehr zufrieden mit der Resonanz auf das Festival: „Wir haben gemeinsam mit den Sportvereinen vor Ort mit diesem Festival eine solide Basis für unsere Arbeit gegen Rechtsextremismus geschaffen“, so Angelika Ribler, Referentin der Sportjugend Hessen. „Wir werden unsere Aktivitäten hier in Echzell und den umliegenden Gemeinden weiter ausbauen. Das Festival war eigentlich nur der Startschuss.“ Auch Manfred Linss, Mitbegründer der Bürgerinitiative, ist zufrieden: “Wir wurden von allen Seiten heute ermutigt, noch intensiver weiterzumachen. Und es war ja schließlich das erste Echzell-Festival und nicht das letzte.“

Damit weitere Aktivitäten finanziert werden können, hat die Firma Musik Meyer aus Marburg einen Marshall-Verstärker im Wert von 800 Euro gespendet, der in den nächsten Wochen auf ebay zugunsten der GRÄTSCHE versteigert wird. Interessenten können sich bei der Bürgerinitiative melden und werden mit Beginn der Auktion per Email informiert. Die Bürgerinitiative „Grätsche gegen Rechtsaußen“ gründete sich Ende 2009, ist parteipolitisch unabhängig und verfolgt das Ziel, die Ausweitung der rechtsextremen Tendenzen in Echzell und Umgebung zu verhindern und eine gut aufgeklärte Jugend zu stützen und zu fördern. Die Bürgerinitiative freut sich über tatkräftige Mitarbeit und Spenden. Interessierte können sich unter nettenachbarn@yahoo.de melden.

Mehr Informationen zur Bürgerinitiative im Internet unter www.graetsche-gegenrechtsaussen. de .

Pressekontakt: Olivia Bickerle 0160/977 67 515

Manfred Linss 0151 / 21 95 88 58

Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über eine kurze Nachricht.

GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN e.V.

Echzeller Bürgerinitiative für Demokratie

Postfach 1102

61207 Echzell

 

 

*Um die Pressemitteilung lesen und ausdrucken zu können muss der Adobe Reader auf Ihrem System installiert sein.

1. Echzell-Festival – „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“

Ereignisse der vergangen Monate stärken Zusammenhalt der Echzeller Bürger

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ veranstaltet die Echzeller Bürgerinitiative GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN gemeinsam mit derSportjugend Hessen und ortsansässigen Vereinen am 28. August 2010 ein großes Sport- und Musikfestival auf dem Sportplatz in Echzell-Gettenau. Unter derSchirmherrschaft des Echzeller Bürgermeisters Dieter Müller wurde spannendes Programm auf die Beine gestellt: Beginnend mit sportlichen Angeboten und eine rFotoaktion mit Prominenten, über eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung und Workshops, endet das Festival abends mit Live-Musik und Disko – ein lohnendes Ausflugsziel für Familien, Kinder und Jugendliche bei freiem Eintritt. Das Festival soll alle Bürger und besonders Jugendliche zum Hinschauen auf die rechtsextremen Umtriebe in der Wetterau und den angrenzenden Landkreisen bewegen, darüberaufklären und jedem einzelnen Mut zu machen, sich gegen Rechtsextremismus zu bekennen und zu handeln.

Insbesondere vor dem Hintergrund der Ereignisse der vergangenen Monate, bei denen es mehrere Übergriffe auf Anwohner Echzells durch Mitglieder der rechten Szene gegeben hatte, die teilweise sogar gefilmt und ins Internet gestellt wurden, möchten die Organisatoren mit der Ausrichtung des Festivals deutlich zeigen, dassEchzell kein braunes Nest ist und die BürgerInnen gemeinschaftlich gegen die Aktivitäten der rechten Szene eintreten.

Zum Auftakt ab 16:00 Uhr werden alle Besucher eingeladen, sich am Jedermanns-Sponsoren-Lauf zu beteiligen, dessen Erlös der Jugendarbeit der Bürgerinitiative zu Gute kommt. Den Läufern mit den meisten Runden winken Eintrittskarten zum Ball des Sports in Wiesbaden. Attraktiv auch die anderen Preise: Einen alkoholfreien Cocktail erhält jeder, der den Sportparcours absolviert und der Hauptgewinner derTombola kann sich auf einen Hubschrauberrundflug freuen.

Neben den spielerischen und sportlichen Angeboten können die Besucher zudem ihr Wissen zum Thema Rechtsextremismus testen und durch dieInformationsangebote erweitern. Die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Der Schlips denkt, der Stiefel sprengt“ lädt interessierte Besucher ein, sich eingehend mit der Problematik zu beschäftigen. Zahlreiche Informationsstände bieten darüber hinaus die Gelegenheit, persönliche Fragen zu beantworten und im Bedarfsfall Hilfe zu finden.

Erstmals wird in diesem Rahmen die Fotoaktion „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ vorgestellt. Die Aktion hat bereits viele prominente Unterstützer, u.a.die Rodgau Monotones, Martin Stöck und Cherry Gehring von Pur, Alex Auer von Xavier Naidoo und Leon Taylor, dem Vertreter für Hessen beim Bundesvision Songcontest 2010. Alle Besucher des Festivals können sich kostenlos „Schulter anSchulter“ mit den Prominenten fotografieren lassen und „gemeinsam gegen Rechtsaußen“ stehen.

Ab 19 Uhr bekommt das Festival seinen musikalischen Höhepunkt: Es spielen live FRÄULEIN WUNDER / PopRock (www.fraeuleinwunder.tv), HARTMANN/ Rock(www.oliverhartmann.com). Alle Künstler spielen ohne Gage und demonstrieren damit deutlich ihre Position gegen Rechts. Der Eintritt zu allen Angeboten des Festivals ist frei.

Rechtsextremismus ist selbstverständlich nicht nur ein Echzeller Problem sondern betrifft alle. Deshalb haben sich zahlreiche Vertreter aus der hessischen Politik angekündigt: Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der SPD in Hessen, Lisa Gnadl und Ernst-Ewald Roth (beide SPD), Tarek Al-Wazir, Fraktionsvorsitzender Bündnis90/Die Grünen sowie Mitglieder der Fraktion Die Linke und Vertreter der Wetterauer Kommunalpolitik.

NAZIS HABEN KEINEN ZUTRITT Die VeranstalterInnen behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der rechten Szene zuzuordnen sind oder in der Vergangenheit durch rechte Äußerungen aufgefallen sind, den Zutritt zu verwehren (nach §6VersG). Desweiteren ist das Filmen und Fotografieren ohne Genehmigung untersagt.

Die Bürgerinitiative „Grätsche gegen Rechtsaussen“ gründete sich Ende 2009, ist parteipolitisch unabhängig und verfolgt das Ziel, die Ausweitung der rechtsextremenTendenzen in Echzell und Umgebung zu verhindern und eine gut aufgeklärte Jugend zu stützen und zu fördern. Die Bürgerinitiative freut sich über tatkräftige Mitarbeit und Spenden. Interessierte können sich unter nettenachbarn@yahoo.de melden.

Mehr Informationen zur Bürgerinitiative im Internet unter www.graetsche-gegenrechtsaussen.de 

Pressekontakt:Olivia Bickerle & Manfred Linss 0151 / 21 95 88 58

Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über eine kurze Nachricht.

GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN

Echzeller Bürgerinitiative für Demokratie

Postfach 1102

61207 Echzell

 

 

*Um die Pressemitteilung lesen und ausdrucken zu können muss der Adobe Reader auf Ihrem System installiert sein.