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Bild.de – Echzell wehrt sich gegen rechte Nachbarn

Die Bürger der Wetterau-Gemeinde Echzell haben genug von rechten Parolen in ihrem Ort und wollen ein Zeichen dagegen setzen. Unter dem Motto «Gemeinsam gegen Rechtsaußen» soll am Samstag (28. August) ein Sport- und Musikfestival die Menschen in dem Ort aufrütteln. «Unser Ziel ist es, alle zum Hinschauen auf die rechtsextremen Umtriebe zu bewegen», sagte am Donnerstag Manfred Linss von der Bürgerinitiative «Grätsche gegen Rechtsaußen», die das Fest organisiert. Das Festival bietet neben Sport, Spiel, Tombola und Livemusik auch Infos über Rechtsextremismus. Die Probleme in der 5800-Einwohner- Gemeinde begannen 2008, als ein Anhänger der Szene herzog.

© 2010 Bild.de

Frankfurter Rundschau – Aufstand der Demokraten

Von Bruno Rieb

Die Wiesengasse am Rande des alten Ortskerns von Gettenau mit ihren stattlichen, alten Hofreiten könnte ein Idyll sein. Aber seitdem der rechtsextreme Patrick W. seine Aktivitäten hierhin verlagert hat, ist es aus mit der Ruhe in der Straße. Immer wieder ziehen grölende und pöbelnde Grüppchen durch die Gasse, gelegentlich werden protestierende Anwohner verprügelt.

Gegen diese rechtsextremen Umtriebe hat die Bürgerinitiative Grätsche gegen Rechtsaußen mit der Sportjugend Hessen und örtlichen Vereinen unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters das 1. Echzell-Festival „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ organisiert. Am Samstag geht das Fest mit prominenter Unterstützung über die Bühne. Der Chef der hessischen SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, will ebenso kommen wie der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Tarek Al-Wazir. Die populäre Wetterauer Band Fräulein Wunder und die Rockband Hartmann treten ohne Gage auf.

Patrick W. verbindet seine rassistische Gesinnung mit Geschäftssinn. Er firmiert als „Old Brothers“, zum Firmenlogo gehört ein Totenkopf, der an das Symbol der Totenkopfverbände der Waffen-SS erinnert. Ursprünglich hatte er seinen Tätöwierladen und Versandhandel von T-Shirts mit rassistischen Motiven in Wölfersheim. Die Gemeinde wehrte sich erfolgreich gegen den Laden.

Patrick W. verlegte seine Aktivitäten in die Gettenauer Wiesengasse. Seine festungsartig ausgebaute Hofreite nennt er „Old Brothers Castle“. Eine Bar mit Gaskammer-Ambiente gehört laut Anti-Nazi-Koordination Frankfurt dazu: Als Party-Höhepunkt strömt über Duschköpfe Disco-Nebel in den Raum.

Die ersten unsanften Erfahrungen mit dem neuen Nachbarn machte ein Wiesengassen-Anwohner, der sich beschwerte, weil Fetenbesucher am frühen Samstagmorgen laut rechte Parolen grölten. Der Anwohner wurde zusammengeschlagen.

Ein anderer Anwohner, der die Überwachungskameras wegdrehen wollte, die W. auf sein Haus gerichtet hatte, wurde von einem prügelnden Mob von der Leiter gezerrt. Schuhe, Hose und Unterhose wurden ihm ausgezogen. Patrick W. stellte ein Video der demütigenden Szene mit höhnischen Kommentaren ins Internet.

W.s vierbeinige Kampfhunde kassierte das Echzeller Ordnungsamt ein. Sieben Tiere wurden als „mutmaßlich gefährlich“ sichergestellt. Nur einen Hund hatte er angemeldet. Gefährliche Hunde darf Patrick W. nicht halten, weil er vorbestraft ist.  

© Frankfurter Rundschau 2010

 

 

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Kreis-Anzeiger – Bürgerinitiative gewinnt prominente Unterstützer

Großes Sport- und Musikfestival gegen Rechts in Echzell – Infostände und Fotoaktion – Abends tritt Fräulein Wunder auf

(pd). „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ – das ist das Motto des Echzeller Festivals am Samstag, 28. August, am Sportplatz Gettenau, das unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Dieter Müller steht.

Mit der Unterstützung der Sportjugend Hessen in Verbindung mit dem Beratungsnetzwerk Hessen und dem Engagement vieler Echzeller Vereine ist es der Bürgerinitiative „Grätsche gegen Rechtsaußen“ gelungen, ein vielfältiges und interessantes Programm zusammenzustellen. Es beginnt mit sportlichen Angeboten und endet abends mit Live-Musik und Disko – für Familien, Kinder und Jugendliche, die sich gemeinsam gegen die rechtsextremen Tätigkeiten in Echzell und Umgebung stellen wollen.

Ziel des Festivals ist es, alle Bürger und insbesondere Jugendliche zum Hinschauen auf die rechtsextremen Umtriebe in der Wetterau und den angrenzenden Landkreisen zu bewegen. Auf demokratischem Weg und in der großen Gemeinschaft kann jeder Einzelne den Mut aufbringen, sich gegen menschenverachtendes Gedankengut zur Wehr zu setzen und dagegen anzugehen.

Das Festival startet mittags um 15 Uhr mit einem Fußballturnier unter dem Motto „Kicken gegen Rechtsaußen“. Ab 16 Uhr geht es „Sportlich gegen Rechtsaußen“ weiter: Es wird einen Parcours mit vielen Stationen geben, eine Tombola mit außergewöhnlichen Preisen, verschiedene Workshops für Kinder und Jugendliche und den sogenannten „Jedermann-Sponsoren-Lauf“, dessen Erlös der Jugendarbeit der Bürgerinitiative zugute kommt. Insbesondere Jugendliche werden mit dem Workshop-Programm angesprochen und können Schnupperkurse im Skaten, Tanzen oder Singen belegen.

Neben den spielerischen und sportlichen Angeboten können die Besucher zudem ihr Wissen zum Thema Rechtsextremismus testen und durch die Informationsangebote erweitern. Eine Ausstellung lädt Besucher ein, sich eingehend mit der Problematik in Echzell und anderswo zu befassen. Zahlreiche Informationsstände bieten darüber hinaus persönliche Hilfe und Ratschläge an. Erstmals wird in diesem Rahmen die Fotoaktion „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ vorgestellt. Die Aktion hat bereits viele prominente Unterstützer, etwa die Rodgau Monotones, Martin Stöck und Cherry Gehring von Pur, Alex Auer von der Band Xavier Naidoos und Leon Taylor, den Vertreter Hessens beim Bundesvision Songcontest 2010. Alle Besucher des Festivals können sich kostenlos „Schulter an Schulter“ mit den Prominenten fotografieren lassen und „gemeinsam gegen Rechtsaußen“ stehen.

Ab 19 Uhr erreicht das Festival seinen musikalischen Höhepunkt: Es spielen live Fräulein Wunder, Hartmann und XXXX. Alle Künstler verzichten auf ihre Gage und demonstrieren damit ihre Position gegen Rechts.

Außerdem haben sich bereits prominente Unterstützer aus der hessischen Politik angekündigt: Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der SPD in Hessen, Lisa Gnadl und Ernst-Ewald Roth, beide SPD-Mitglieder und Abgeordnete des hessischen Landtages, bleiben sicherlich nicht die einzigen Politiker, welche die Organisatoren durch ihre Anwesenheit beehren und unterstützen.

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der rechten Szene zuzuordnen sind oder in der Vergangenheit durch rechte Äußerungen aufgefallen sind, den Zutritt zu verwehren. Des Weiteren ist das Filmen und Fotografieren ohne Genehmigung untersagt.

Die Bürgerinitiative „Grätsche gegen Rechtsaußen“ gründete sich Ende 2009, ist parteipolitisch unabhängig und verfolgt das Ziel, die Ausweitung der rechtsextremen Tendenzen in Echzell und Umgebung zu verhindern und eine gut aufgeklärte Jugend zu stützen und zu fördern. Die Bürgerinitiative freut sich über tatkräftige Mitarbeit und Spenden. Interessierte können sich unter der E-Mail-Adresse nettenachbarn@yahoo.de melden.

© Kreis-Anzeiger 2010 

 

 

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Wiesbadener Tagblatt – Echzell wehrt sich gegen rechte Nachbarn

Die Bürger der Wetterau-Gemeinde Echzell haben genug von rechten Parolen in ihrem Ort und wollen ein Zeichen dagegen setzen. Unter dem Motto «Gemeinsam gegen Rechtsaußen» soll am Samstag (28. August) ein Sport- und Musikfestival die Menschen in dem Ort aufrütteln. «Unser Ziel ist es, alle zum Hinschauen auf die rechtsextremen Umtriebe zu bewegen», sagte am Donnerstag Manfred Linss von der Bürgerinitiative «Grätsche gegen Rechtsaußen», die das Fest organisiert. Das Festival bietet neben Sport, Spiel, Tombola und Livemusik auch Infos über Rechtsextremismus. Die Probleme in der 5800-Einwohner- Gemeinde begannen 2008, als ein Anhänger der Szene herzog.

© 2010 Verlagsgruppe Rhein-Main

 

 

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Frankfurter Rundschau – Echzell ist kein braunes Nest

Frau Bickerle, wie ist die Situation in der Wiesengasse?

Es ist relativ ruhig. Aber wir bemerken von der rechtsextremen Gruppierung hier wieder verstärkt Aktivitäten. Allerdings haben die sich nach außerhalb Echzells verlagert. Die vergangenen beiden Partys waren in Florstadt-Staden.

Bekommt das übrige Echzell mit, was sich in der Wiesengasse abspielt?

Ja, auf jeden Fall. Wir hatten am vergangenen Wochenende ein Kirchplatzfest, dort ist das bei der Eröffnung vom Vorsitzenden des Gewerbevereins angesprochen worden. Er hat alle Echzeller aufgefordert, das Festival zu besuchen, sich gemeinsam gegen Rechtsaußen zu stellen und ein deutliches Zeichen zu setzen. Das ist ein großes Gesprächsthema hier im Ort.

Ist der Rechtsextreme Patrick W. in Echzell isoliert?

Langsam ja. Aber er versucht nach wie vor an die Jugendlichen heran zu kommen. Und er ist über verschiedene Jugendliche, die in Echzell wohnen, auch vernetzt.

Herr W. soll in seiner Hofreite eine Gegenparty gegen das Festival der Initiative planen.

Wir wissen nur, dass die Frau von Herrn W. diese Woche Geburtstag hat und dass dort eventuell eine Geburtstagsfeier geplant ist. Bestätigt hat sich dieses Gerücht bislang nicht. Allerdings haben wir dieses Woche einen „Old Brothers“ Getränkewagen auf die Hofreite fahren sehen.

Haben die eigene Getränkewagen?

Ja, ja, ganz eigene Getränkewagen.

Was erhoffen Sie sich von Ihrem Festival?

Natürlich sehr viele Besucher. Dass alle ein Zeichen dafür setzen, dass Echzell kein braunes Nest ist, sondern dass die Mehrheit der Bürger hier für ein demokratisches und tolerantes Miteinander steht. Wir erhoffen uns, dass die Besucher viel Spaß auf diesem Fest haben werden und sich nebenbei auch mit dem Thema Rechtsextremismus auseinandersetzen. Wir haben viele Bündnispartner da, die auch über die rechtsextremen Umtriebe im Umfeld von Echzell und im Wetteraukreis berichten werden. Olivia Bickerle ist Sprecherin der Bürgerinitiative Grätsche gegen Rechtsaußen in Echzell.

Interview: Bruno Rieb 

© Frankfurter Rundschau 2010

 

 

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Frankfurter Neue Presse – Echzell wehrt sich gegen rechte Nachbarn

Die Bürger der Wetterau-Gemeinde Echzell haben genug von rechten Parolen in ihrem Ort und wollen ein Zeichen dagegen setzen. Unter dem Motto «Gemeinsam gegen Rechtsaußen» soll am Samstag (28. August) ein Sport- und Musikfestival die Menschen in dem Ort aufrütteln. «Unser Ziel ist es, alle zum Hinschauen auf die rechtsextremen Umtriebe zu bewegen», sagte am Donnerstag Manfred Linss von der Bürgerinitiative «Grätsche gegen Rechtsaußen», die das Fest organisiert. Das Festival bietet neben Sport, Spiel, Tombola und Livemusik auch Infos über Rechtsextremismus. Die Probleme in der 5800-Einwohner- Gemeinde begannen 2008, als ein Anhänger der Szene herzog.

© 2010 Frankfurter Neue Presse

1. Echzell-Festival – „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“

Ereignisse der vergangen Monate stärken Zusammenhalt der Echzeller Bürger

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ veranstaltet die Echzeller Bürgerinitiative GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN gemeinsam mit derSportjugend Hessen und ortsansässigen Vereinen am 28. August 2010 ein großes Sport- und Musikfestival auf dem Sportplatz in Echzell-Gettenau. Unter derSchirmherrschaft des Echzeller Bürgermeisters Dieter Müller wurde spannendes Programm auf die Beine gestellt: Beginnend mit sportlichen Angeboten und eine rFotoaktion mit Prominenten, über eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung und Workshops, endet das Festival abends mit Live-Musik und Disko – ein lohnendes Ausflugsziel für Familien, Kinder und Jugendliche bei freiem Eintritt. Das Festival soll alle Bürger und besonders Jugendliche zum Hinschauen auf die rechtsextremen Umtriebe in der Wetterau und den angrenzenden Landkreisen bewegen, darüberaufklären und jedem einzelnen Mut zu machen, sich gegen Rechtsextremismus zu bekennen und zu handeln.

Insbesondere vor dem Hintergrund der Ereignisse der vergangenen Monate, bei denen es mehrere Übergriffe auf Anwohner Echzells durch Mitglieder der rechten Szene gegeben hatte, die teilweise sogar gefilmt und ins Internet gestellt wurden, möchten die Organisatoren mit der Ausrichtung des Festivals deutlich zeigen, dassEchzell kein braunes Nest ist und die BürgerInnen gemeinschaftlich gegen die Aktivitäten der rechten Szene eintreten.

Zum Auftakt ab 16:00 Uhr werden alle Besucher eingeladen, sich am Jedermanns-Sponsoren-Lauf zu beteiligen, dessen Erlös der Jugendarbeit der Bürgerinitiative zu Gute kommt. Den Läufern mit den meisten Runden winken Eintrittskarten zum Ball des Sports in Wiesbaden. Attraktiv auch die anderen Preise: Einen alkoholfreien Cocktail erhält jeder, der den Sportparcours absolviert und der Hauptgewinner derTombola kann sich auf einen Hubschrauberrundflug freuen.

Neben den spielerischen und sportlichen Angeboten können die Besucher zudem ihr Wissen zum Thema Rechtsextremismus testen und durch dieInformationsangebote erweitern. Die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Der Schlips denkt, der Stiefel sprengt“ lädt interessierte Besucher ein, sich eingehend mit der Problematik zu beschäftigen. Zahlreiche Informationsstände bieten darüber hinaus die Gelegenheit, persönliche Fragen zu beantworten und im Bedarfsfall Hilfe zu finden.

Erstmals wird in diesem Rahmen die Fotoaktion „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ vorgestellt. Die Aktion hat bereits viele prominente Unterstützer, u.a.die Rodgau Monotones, Martin Stöck und Cherry Gehring von Pur, Alex Auer von Xavier Naidoo und Leon Taylor, dem Vertreter für Hessen beim Bundesvision Songcontest 2010. Alle Besucher des Festivals können sich kostenlos „Schulter anSchulter“ mit den Prominenten fotografieren lassen und „gemeinsam gegen Rechtsaußen“ stehen.

Ab 19 Uhr bekommt das Festival seinen musikalischen Höhepunkt: Es spielen live FRÄULEIN WUNDER / PopRock (www.fraeuleinwunder.tv), HARTMANN/ Rock(www.oliverhartmann.com). Alle Künstler spielen ohne Gage und demonstrieren damit deutlich ihre Position gegen Rechts. Der Eintritt zu allen Angeboten des Festivals ist frei.

Rechtsextremismus ist selbstverständlich nicht nur ein Echzeller Problem sondern betrifft alle. Deshalb haben sich zahlreiche Vertreter aus der hessischen Politik angekündigt: Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der SPD in Hessen, Lisa Gnadl und Ernst-Ewald Roth (beide SPD), Tarek Al-Wazir, Fraktionsvorsitzender Bündnis90/Die Grünen sowie Mitglieder der Fraktion Die Linke und Vertreter der Wetterauer Kommunalpolitik.

NAZIS HABEN KEINEN ZUTRITT Die VeranstalterInnen behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der rechten Szene zuzuordnen sind oder in der Vergangenheit durch rechte Äußerungen aufgefallen sind, den Zutritt zu verwehren (nach §6VersG). Desweiteren ist das Filmen und Fotografieren ohne Genehmigung untersagt.

Die Bürgerinitiative „Grätsche gegen Rechtsaussen“ gründete sich Ende 2009, ist parteipolitisch unabhängig und verfolgt das Ziel, die Ausweitung der rechtsextremenTendenzen in Echzell und Umgebung zu verhindern und eine gut aufgeklärte Jugend zu stützen und zu fördern. Die Bürgerinitiative freut sich über tatkräftige Mitarbeit und Spenden. Interessierte können sich unter nettenachbarn@yahoo.de melden.

Mehr Informationen zur Bürgerinitiative im Internet unter www.graetsche-gegenrechtsaussen.de 

Pressekontakt:Olivia Bickerle & Manfred Linss 0151 / 21 95 88 58

Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über eine kurze Nachricht.

GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN

Echzeller Bürgerinitiative für Demokratie

Postfach 1102

61207 Echzell

 

 

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Lagergemeinschaft Auschwitz ruft zur Teilnahme an Echzell-Festival „gegen Rechtsaußen“ auf !

„Die Menschen in Echzell sollen wissen, dass sie nicht allein sind, wenn sie sich dagegen wehren, dass sich Rechtsextreme und Neonazis in ihrer Gemeinde festsetzen wollen. Deshalb sind alle demokratisch gesinnten Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, am 28. August am Echzell-Festival „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“teilzunehmen.“ Das schreibt der Vorsitzende der Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer, Uwe Hartwig, in einer Presseerklärung. Hartwig weist darauf hin, dass Rechtsextreme und Neonazis immer wieder versuchen, sich in verschiedenen Konstellationen in einzelnen Gemeinden festzusetzen. Der entschlossene und unmissverständliche Widerstand der betroffenen Bürgerinnen und Bürger habe zusammen mit der Unterstützung von Organisationen, Vereinen, Kirchen und demokratisch gesinnten Menschen aus der nahen und weiteren Umgebung das Einnisten von Neonazis verhindern können.“Das wird auch in Echzell so sein“, hofft Hartwig.

Fahrlässig sei es, solche Vorgänge als Einzelfälle herabspielen zu wollen. In ganz Europa machten zur Zeit rechtsextreme und antisemitische Bewegungen auf sichaufmerksam. Dabei stelle sich immer wieder heraus, dass die verschiedenen Akteure und Organisationen heimlich ihre Vernetzung betreiben und ihr Erscheinungsbild und Auftreten wandeln und an gesellschaftliche Strömungen anpassen.Gewaltbereitschaft und oft auch Gewalttätigkeit und ihr menschenfeindliche, antisemitische und rassisitische Ideologie bleiben sich jedoch in allen Erscheinungsformen gleich, stellt der Vorsitzende der Lagergemeinschaft Auschwitzfest.

„Die Bürgerinnen und Bürger von Echzell, ihre Vereine und die Gemeinde haben fürden 28. August eine Veranstlaung mit einem Programm vorbereitet, das allerUnterstützung wert und für alle Beteiligten auch lohnend ist“, heißt es im Aufruf derLagergemeinschaft.

Uwe HartwigVorsitzender

Wetterauer Zeitung – Sportler und Musiker stellen sich gegen Rechts

Echzell (pm). »Gemeinsam gegen Rechtsaußen« – dies ist das Motto eines Festivals am Samstag, 28. August, auf dem Sportplatz in Gettenau. Mit Unterstützung der Sportjugend Hessen, des hessischen Beratungsnetzwerkes und vieler Echzeller Vereine hat die Bürgerinitiative »Grätsche gegen Rechtsaußen« ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt.

Beginnend mit sportlichen Angeboten, endet das Festival unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Dieter Müller abends mit Live-Musik und Disko. Gedacht ist es für Familien, Kinder und Jugendliche, die sich gegen rechtsextreme Tätigkeiten in Echzell und Umgebung stellen wollen. »Ziel ist es, alle Bürger und insbesondere Jugendliche zum Hinschauen auf die rechtsextremen Umtriebe in der Wetterau und den angrenzenden Landkreisen zu bewegen«, schreibt die Bürgerinitiative in ihrer Ankündigung. Und: »Nazis haben keinen Zutritt.«

Das Festival beginnt um 16 Uhr mit sportlichen Aktivitäten: Es wird einen Parcours mit vielen Stationen geben, eine Tombola, Workshops für Kinder und Jugendliche sowie einen Jedermann-Sponsoren-Lauf, dessen Erlös der Jugendarbeit der Bürgerinitiative zugute kommen soll. Insbesondere Jugendliche sollen mit dem Workshop-Programm angesprochen werden: Sie können Schnupperkurse im Skaten, Tanzen oder Singen belegen.

Neben den spielerischen und sportlichen Angeboten können die Besucher ihr Wissen zum Thema Rechtsextremismus testen und durch die Informationsangebote vor Ort erweitern. Eine Ausstellung lädt dazu ein, sich eingehend mit der Problematik zu befassen. An zahlreichen Stände gibt’s darüber hinaus Hilfe und Tipps.

Auch die Fotoaktion »Gemeinsam gegen Rechtsaußen« wird vorgestellt, die schon viele prominente Unterstützer hat, unter anderem die Rodgau Monotones, Martin Stöck und Cherry Gehring von Pur, Alex Auer von Xavier Naidoo und Leon Taylor, Hessens Vertreter beim Bundesvision Songcontest 2010. Alle Besucher des Festivals können sich kostenlos »Schulter an Schulter« mit den Promis ablichten lassen.

Ab 19 Uhr läuft das Festival auf seinen musikalischen Höhepunkt zu, wenn erst Hartmann und dann Fräulein Wunder die Bühne betreten. Alle Künstler verzichten an diesem Abend auf ihre Gage, versteht sich. Mehr Infos über die Bürgerinitiative gibt’s im Internet: www.graetsche-gegen-rechtsaussen.de.

© Wetterauer Zeitung

 

 

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Kreis-Anzeiger – Festival mit Botschaft: Gemeinsam gegen Rechts

(red). Der Verein „Grätsche gegen Rechtsaußen“ lädt für kommenden Samstag, 6. August, unter dem Motto „Aus der Region, aus Deutschland, aus Europa: die Mischung macht’s!“ zu einem Musikfestival nach Echzell ein. „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ lautet der Slogan der Veranstaltung, die auf dem Sportgelände des Echzeller Ortsteiles Gettenau stattfindet.

Der Festival wird nach dem ökumenischen Gottesdienst um 14 Uhr traditionell vom Musikverein Echzell, dem Gesangverein Einheit Echzell und dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Blofeld eröffnet. Am Abend wollen es die Veranstalter richtig krachen lassen. Wo im vergangenen Jahr Fräulein Wunder und Hartmann ein breites Publikum begeistern konnten, erklingen in diesem Jahr andere, frechere Töne. Gleich drei Bands geben sich die Ehre.

Der 24-jährige Sänger und Liedermacher „Domi, bade!“ kommt aus Ranstadt und punktet bei seinen Fans mit deutschen Texten, die intelligent, witzig und zuweilen sehr kritisch sind. Sein Engagement beim Festival „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ vertritt er mit klaren Worten: „Rechtsradikalismus sollte in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Und es ist extrem wichtig, dass gerade in den ländlichen Regionen mehr Initiative gegen Gewaltverherrlichung und Intoleranz gezeigt wird.“ Er bringt seine Liveband mit und eröffnet das Konzert um 19.30 Uhr.

Um 21 Uhr übernehmen die „Coconut Butts“ aus Aachen. Die sieben Jungs sind schrill, bunt und bringen eine ganze Menge Blech mit auf die Bühne. Das braucht man auch, um ordentlichen Ska-Punk abzuliefern. Mit schnellen Takten und englischer Sprache unterscheiden sie sich erheblich von ihren Vorgängern. Frech und vorwitzig kommen sie daher. Die Gruppe kennt sich schon lange und hat 2007 beschlossen, auch gemeinsam Musik zu machen. Dass den Jungs auch Reggae im Blut liegt, lässt sich nicht leugnen. Johannes, Schlagzeuger der Band, sagt: „Auch wenn wir keine direkt politisch orientierte Band sind, sind wir alles andere als politisch uninteressiert. Die Geschichten, die wir in unseren Liedern erzählen, haben alle ihren individuellen Bezug zu Themen wie Freiheit, Solidarität und einem positiven Blick nach Vorne. Daher ist es für uns Ehrensache, derartige Organisationen und Veranstaltungen für ein friedliches Miteinander und gegen jegliche dumme Intoleranz zu unterstützen.“

Zudem werden ab 22.30 Uhr die Gäste mit dem längsten Anreiseweg die Bühne rocken. Aus Schweden kommen „Mary Fay“, eine der hoffnungsvollsten Formationen in der europäischen Nachwuchsmusikwelt. Sie werden jetzt bereits als die kommenden „Mary Fay“ aus Schweden spielen Rockmusik zwischen Nirvana und The Rasmus. Sie treten am Samstag beim Festival „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ auf. Foto: red Montag, 08. August 2011 12:49 Uhr URL: http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/echzell/11016605.htm ECHZELL Festival mit Botschaft: Gemeinsam gegen Rechts 05.08.2011 – GETTENAU Kreis-Anzeiger – Druckansicht: Festival mit Botschaft: Gemeinsa… http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/echzell/print_… 1 von 2 08.08.2011 17:05 schwedischen Rock-Überflieger in der Fachpresse betitelt. Ihre Musik beschreiben sie auf ihrer Homepage als „emotionalen Rock mit poppigen Einflüssen und einer speziellen Mischung aus kräftigem Sound mit anspruchsvollen Texten“. Sie rocken zwischen Nirvana und The Rasmus.

Schon am Nachmittag gibt es ein Unterhaltungsprogramm für die gesamte Familie. So gibt es wieder eine Rallye mit Sportstationen, eine Tombola, einen Jedermann-Sponsorenlauf, einen Discofox- und Kampfsport-Workshop und zahlreiche Informationsstände.

Unterstützt wird das Festival von der Sportjugend Hessen, dem Beratungsnetzwerk Hessen sowie dem Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“. Der Eintritt ist frei.

Die „Grätsche gegen Rechtsaußen – Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins“ ist gemeinnützig, parteipolitisch unabhängig, und alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Fokus liegt auf der Vernetzung der Wetterauer Bündnisse, Parlamente und Bürger, um die den rechtsextremen Tendenzen in der gesamten Wetterau entgegenzustellen.

© Kreis-Anzeiger 2011 

 

 

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