Mittelhessen Bote – „Anti-Idiotikum“ gegen Rassismus

Die Initiative wurde 2010 von Lothar Rudolf. Inhaber der Frankfurter Agentur Querformat Medienkonzept GmbH, ins Leben gerufen. Das Ziel der Initiative ist es, jedwede Benachteiligung — etwa aufgrund ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung. wegen einer Behinderung. Alter oder sexueller Orientierpng zu verhindern. Die Initiative organisiert Veranstaltungen, Vorträge und Podiumsdiskussionen, macht Filme, Bücher. Flyer und entwickelt Werbe-Produkte wie das Andidiotikurn. Neben zahlreichen prominenten Unterstützem aus Wirtschaft, Kultur. Sport und TV unterstützt die IG Metall die Initiative mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen. Das „Respekt!“-Schild, Erkennungszeichen der Initiative. hängt bereits in zahlreichen namhaften Unternehmen. Vereinen und Schulen überall in Deutschland.

„Die Zugehörigkeit zu einer Minderheit hat sich niemand bewusst ausgesucht. Sie ist vielmehr das Resultat verschiedener Umstände, für die man oft selbst gar nichts kann.“, so Manfred Linss, I. Vorsitzender. „Es ist wichtig zu erkennen, dass man selbst ganz schnell zumTeil einer Minderheit werden kann, beispielsweise durch einen Verkehrsunfall.“ Mit der Aktion ..Respekt! Kein Platz für Rassismus“ kann man ein Zeichen setzen. andere mitreißen und so in seinem Umfeld ein Klima von gegenseitigem Respekt und Tole-ranz schaffen.

Weitere Aktionen sind bereits in Planung, hierfür werden noch Firmen gesucht, die sich beteiligen wollen. „Am wichtigsten ist es allerdings, Respekt und Toleranz zu leben“, so der 1. Vorsitzende. Infos über den Verein gibt es unter www.graetsche-gegen-rechtsaussen.de. 

© Mittelhessen Bote 30.05.2012  

 


Streit um LAP – Grätsche gegen Rechtsaussen e.V. zieht sich zurück

Der Verein Grätsche gegen Rechtsaussen e.V. zieht sich aus dem Streit um den Lokalen Aktionsplan Mittlere Wetterau zurück und legt die Trägerschaft für die Projeke „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Projektbüro“ nieder.

Vorausgegangen war die Einsetzung eines neuen Projektträgers mit der gleichzeitigen Zurückforderung bereits ausgezahlter Fördermittel durch die Gemeinde Echzell. Der Verein hat daraufhin Widerspruch gegen die Bescheide eingelegt.

„Ein Konsens ist, trotz diverser Versuche, leider nicht mehr herzustellen. Die Akteure wollen keine kritischen Nachfrager. Man möchte keine Zusammenarbeit auf Augenhöhe“.

Da der Verein aber nach wie vor den LAP für eine gute Sache hält und das Projekt nicht durch einen Rechtsstreit gefährden will zieht er sich freiwillig zurück. „Enttäuscht sind wir schon, es ging uns immer nur um die Sache nie um Politik. Leider mussten wir feststellen, dass andere das nicht so sehen. Deshalb haben wir  unsere Widersprüche zurückgezogen und unsere Trägerschaft niedergelegt.“

Der Verein wird aber trotz allem nicht aufhören den LAP zu unterstützen. „Wir werden weiterhin selbst Projekte einbringen und auch gerne jeden Verein, der ein förderungswürdiges Projekt durchführen will, dabei unterstützen.“

 

Pressekontakt: Manfred Linss 01711960693

Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über eine kurze Nachricht.

GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN e.V.
Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins
Postfach 1102
61207 Echzell
www.graetsche-gegen-rechtsaussen.de

 

 



Kreis Anzeiger – „Klima von Respekt und Toleranz schaffen“

Verein Grätsche gegen Rechtsaußen unterstützt Initiative

Die Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ wurde 2010 von Lothar Rudolf ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, jedwede Benachteiligung – etwa aufgrund ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, wegen einer Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung – zu verhindern. Die Initiative organisiert Veranstaltungen, Vorträge und Podiumsdiskussionen, macht Filme, Bücher und Flyer. Der Verein Grätsche gegen Rechtsaußen unterstützt diese Initiative.

Neben vielen prominenten Unterstützern aus Wirtschaft, Kultur, Sport und Fernsehen unterstützt auch die IG Metall die Initiative mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen. Das „Respekt!“-Schild, Erkennungszeichen der Initiative, hängt bereits in zahlreichen Unternehmen, Vereinen und Schulen überall in Deutschland. „Die Zugehörigkeit zu einer Minderheit hat sich niemand bewusst ausgesucht. Sie ist vielmehr das Resultat verschiedener Umstände für die man oft selbst gar nichts kann“, so Manfred Linss, Vorsitzender des Vereins Grätsche gegen Rechtsaußen. Es sei wichtig, zu erkennen, dass man selbst ganz schnell zu einem Teil einer Minderheit werden könne, etwa durch einen Verkehrsunfall.

Mit der Aktion könne man ein Zeichen setzen, andere mitreißen und so in seinem Umfeld ein Klima von gegenseitigem Respekt und Toleranz schaffen. „Respekt ist eine entscheidende Grundlage für das Zusammenleben in einer Demokratie“, betont Linss, „nur so ist auch Toleranz möglich.“ Weitere Aktionen seien bereits in Planung. Der Echzeller Verein hofft, noch mehr Firmen und Vereine gewinnen zu können, die sich an der Aktion beteiligen. „Am wichtigsten ist es allerdings, Respekt und Toleranz zu leben“, betont Linss.

Wer sich für die Aktionen des Vereins Grätsche gegen Rechtsaußen interessiert, kann sich im Internet auf www.graetsche-gegen-rechtsaussen.de informieren. 

© Kreis Anzeiger 26.05.2012  

 

 

 


„Respekt! Kein Platz für Rassismus.“

Der Verein Grätsche gegen Rechtsaussen e.V. unterstützt die Initiative – weitere Aktionen geplant

Die Initiative wurde 2010 von Lothar Rudolf, Inhaber der Frankfurter Agentur Querformat Medienkonzept GmbH, ins Leben gerufen. Das Ziel der Initiative ist es, jedwede Benachteiligung – etwa aufgrund ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, wegen einer Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung – zu verhindern. Die Initiative organisiert Veranstaltungen, Vorträge und Podiumsdiskussionen, macht Filme, Bücher, Flyer und entwickelt Werbe-Produkte wie das Antiidiotikum©. 

Neben zahlreichen prominenten Unterstützern aus Wirtschaft, Kultur, Sport und TV unterstützt die IG Metall die Initiative mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen. Das »Respekt!« Schild, Erkennungszeichen der Initiative, hängt bereits in zahlreichen namhaften Unternehmen, Vereinen und Schulen überall in Deutschland.

„Die Zugehörigkeit zu einer Minderheit hat sich niemand bewusst ausgesucht. Sie ist vielmehr das Resultat verschiedener Umstände für die man oft selbst gar nichts kann.“, so Manfred Linss, 1. Vorsitzender der „Grätsche gegen Rechtsaussen e.V..“ „Es ist wichtig zu erkennen, dass man selbst ganz schnell zum Teil einer Minderheit werden kann. Beispielsweise durch einen Verkehrsunfall.“

Mit der Aktion „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ kann man ein Zeichen setzen, andere mitreißen und so in seinem Umfeld ein Klima von gegenseitigem Respekt und Toleranz schaffen. „Respekt ist eine entscheidende Grundlage für das Zusammenleben in einer Demokratie!“ betont Manfred Linss weiter, „Nur so ist auch Toleranz möglich.“ Weitere Aktionen sind bereits in Planung. „Wir hoffen noch mehr Firmen und Vereine gewinnen zu können, die an dieser Aktion teilnehmen.“ „Am wichtigsten ist es allerdings Respekt und Toleranz zu leben“, so der 1. Vorsitzende.

Wer sich für diese und andere Aktionen des Vereins „Grätsche gegen Rechtsaussen e.V.“ interessiert, kann sich im Internet unter www.graetsche-gegen-rechtsaussen.de informieren.

 

Pressekontakt: Manfred Linss 01711960693

Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über eine kurze Nachricht.

GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN e.V.
Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins
Postfach 1102
61207 Echzell
www.graetsche-gegen-rechtsaussen.de

 

 

Frankfurter Rundschau – Weg mit den Nazi-Tattoos

Wetterau „Old Brothers“ sollen Mitglieder verlieren

Der als „Schlitzer“ bekannte Patrick W., Chef der rechtsextremen Truppe „Old Brothers“, sitzt im Knast und muss sich bald vor dem Landgericht Gießen behaupten, unter anderem wegen Volksverhetzung und Körperverletzung. Eine Anklage wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz ist jüngst dazugekommen – womit sich die „seit Jahren kursierenden Gerüchte um Waffen bei der Gruppe und bei Neonazis in Hessen“ bestätigt hätten, teilte die Antifaschistische Bildungsinitiative Wetterau (AntifaBI) mit.

W.s Inhaftierung sei kein Grund zur Entwarnung. Die übrigen „Old Brothers“ seien auf freiem Fuß und erlebten derzeit einen Wandel: So rekrutierten sie neue, teils kampfsporterprobte Mitglieder. Im Gegenzug aber hätten auch einige der Gruppe den Rücken gekehrt. Aus sicherer Quelle will die AntifaBI wissen, dass sich manch ein Ex-„Old-Brother“ bereits seine Nazi-Tattoos hat überstechen lassen.
Im Juli 2011 hatten Fahnder bei W. vier Kilo Amphetamin und und ein Pfund Marihuana gefunden. Vier Monate saß er deswegen in Untersuchungshaft, bis er im November mit einer Fußfessel wieder entlassen wurde. Doch im März wurden zwei Bewährungsstrafen aufgehoben, und der als Kopf der rechten Truppe „Old Brothers“ geltende W., der auch „Schlitzer“ genannt wird, wanderte wieder hinter Gitter.  

© Frankfurter Rundschau 11.05.2012

 

Frankfurter Rundschau – Hakenkreuze und MG

Sieben Anklagen liegen gegen Neonazi vor

Es wird noch etwas dauern, bis die Hauptverhandlung gegen den Rechtsextremen Patrick W. aus Echzell beginnt. Grund ist eine weitere Anklage gegen den 26-Jährigen, die beim Landgericht Gießen eingegangen ist, wie Sprecherin Beate Bremer der FR mitteilte. Es müsse nun geprüft werden, ob diese mit den übrigen anhängigen Verfahren zusammengefasst werden könne. Zudem habe die Verteidigung, die den Empfang der Anklage bestätigte, nun Zeit, Stellung zu nehmen.

Verstöße gegen das Waffengesetz und gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz seien Inhalt der neuen Anklage, so Bremer. Konkret handle es sich um ein Maschinengewehr sowie um eine Pistole, einen Revolver und einen Schießkugelschreiber, die W. ohne Erlaubnis besessen haben soll. Damit liegen mittlerweile sieben Anklagen gegen ihn vor. Fünf davon wurden von den Amtsgerichten Friedberg und Büdingen an das Landgericht überstellt. Zwei gingen direkt ans Landgericht: neben der jüngsten auch die „Ursprungsanklage“, so Bremer. Diese dreht sich um Drogen.

Im Juli 2011 hatten Fahnder bei W. vier Kilo Amphetamin und und ein Pfund Marihuana gefunden. Vier Monate saß er deswegen in Untersuchungshaft, bis er im November mit einer Fußfessel wieder entlassen wurde. Doch im März wurden zwei Bewährungsstrafen aufgehoben, und der als Kopf der rechten Truppe „Old Brothers“ geltende W., der auch „Schlitzer“ genannt wird, wanderte wieder hinter Gitter.

In den übrigen fünf Anklagen geht es vor allem um Volksverhetzung, aber auch um Nötigung, Körperverletzung, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Verstoß gegen das Urheberrecht. Ein Verfahren befasst sich mit seinen „Gaskammerpartys“, bei denen aus Duschköpfen Kunstnebel gewabert sein.

Prozessbeginn ungewiss 

Vorwürfe der Volksverhetzung brachte ihm zudem der Vertrieb und Besitz von etwa hundert Vorlagen für Tattoos und T-Shirt-Aufdrucke ein, darunter SS-Runen, Hakenkreuze und Totenschädel. Zudem soll er seine eigenen Tätowierungen in der Notaufnahme einer Klinik präsentiert haben. Außerdem soll er ein Prügelvideo ins Internet gestellt haben und mit dem Auto auf den Sohn einer Nachbarin losgefahren sein. 

Wann der Prozess terminiert werde, sei noch nicht abzusehen, sagt Bremer. Auf jeden Fall aber nicht mehr im Mai, wie es vor ein paar Wochen kolportiert wurde. Was das mögliche Strafmaß betreffe, könne sie nur sagen, dass Anklagen generell nur dann ans Landgericht überstellt würden, wenn eine Freiheitsstrafe von mehr als vier Jahren in Betracht kommen könnte.  

 

© Frankfurter Rundschau 11.05.2012

 

Wetterauer Zeitung – Maschinengewehr beim »Schlitzer« entdeckt

Dem Schlitzer Patrick Wolf droht wieder Ärger: Die Staatsanwaltschaft hat eine neue Anklage gegen den derzeit in Haft sitzenden 26-Jährigen eingereicht.

Im Mai 2011 hatten Beamte die Hofreite des Gettenauers durchsucht. Was die Ermittler fanden, wurde nicht bekanntgegeben. Bis Freitagabend: Auf WZ-Anfrage bestätigte Beate Bremer, Sprecherin des Gießener Landgerichts, dass neben einer Pistole, einem Revolver und einem Schießkugelschreiber auch ein Maschinengewehr gefunden worden war.

Die Liste der Vorwürfe wird damit immer länger. Neben der neuen Anklage wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz muss sich Wolf wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung, Volksverhetzung, Verbreitung von Propagandamaterial verbotener Organisationen, Widerstand gegen die Staatsgewalt, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Verstoßes gegen das Urheberrecht verantworten.

Damit droht dem 26-Jährigen eine mehrjährige Haftstrafe. Laut Bremer ist geplant, die einzelnen Anklagen zu einem Verfahren zusammenzulegen. Ein Termin für den Prozessbeginn stehe noch nicht fest.

Der Antifa-Bi-Vorsitzende sieht in den »Old Brothers« um Patrick Wolf eine »kriminelle, wenn nicht sogar eine terroristische Vereinigung«. Die gefundenen Waffen passen für ihn ins Bild. Seiner Meinung nach könnten die »Old Brothers« eine Untergruppe von »Combat 18« (C18) sein, eine neonazistisch-terroristische Organisation, die auch vor Bombenanschlägen und Mord nicht zurückschrecke. Was für die Vermutung spreche: »Patrick Wolf hat C 18 im Nacken tätowiert«, sagt der Antifa-Bi-Vorsitzende. Zudem habe der erste Old-Brothers-Laden in Wölfersheim »Combat 18 Supporters Shop« geheißen. Der Vorsitzende geht davon aus, dass auch weitere Old-Brothers-Mitglieder illegale Waffen besitzen.

Im März hatte es bei Facebook eine Bombendrohung gegen den Vorsitzenden gegeben. Er solle sich nicht »wundern wenn sein Auto mit ihm in die Luft fliegt weil ein wenig zu viel Sprengstoff unterm Auto deponiert wurde«. Die Nachricht kam von einem Profil, das unter dem Namen »Patrick Paul Wolf« angemeldet war. Der »Schlitzer« bestritt jedoch, die Nachricht verfasst zu haben. Der Antifa-Bi-Vorsitzende nimmt die Drohung ernst: »Weil es so viele Mitläufer gibt. Dass jemand auf dumme Gedanken kommen könnte, ist kein gutes Gefühl«, hatte er damals der WZ gesagt. Der Waffenfund beim »Schlitzer« lasse die Drohung nun »in einem ganz anderen Licht erscheinen«. 

© Wetterauer Zeitung 11.05.2012

 

Wetterauer Zeitung – Streit um Trägerschaft des LAP-Projektbüros

Statt der Grätsche gegen Rechtsaußen soll der Förderverein der Kurt-Moosdorf-Schule diese Aufgabe übernehmen 

Die »Grätsche gegen Rechtsaußen« ist nicht mehr Trägerin des Projektbüros vom Lokalen Aktionsplan (LAP) Mittlere Wetterau. Die Aufgabe hat – zum 1. April – der Förderverein der Kurt-Moosdorf-Schule übernommen. Diese Information war am Wochenende einem Papier zu entnehmen, das am LAP-Stand bei der Echzeller Gewerbeausstellung auslag. Der Verein Grätsche will sich mit der Änderung allerdings nicht abfinden und hat Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt, den die vier Bürgermeister der am LAP beteiligten Kommunen – Echzell, Reichelsheim, Florstadt und Wölfersheim – unterschrieben hatten.

»Weil der Widerspruch aufschiebende Wirkung hat, sind wir weiterhin Trägerin des Projektbüros«, sagt Grätsche-Vorsitzender Manfred Linss. Bis heute habe man auf den Widerspruch vom 30. März übrigens noch keine Antwort erhalten.

Den Trägerwechsel begründet Thomas Alber von der lokalen Koordinierungsstelle (das sind die vier Gemeinden plus Regionalmanagement Oberhessen) damit, es habe an verschiedenen Stellen einen Dissens mit der Grätsche gegeben. Mehr wollte er wegen des schwebenden Verfahrens nicht sagen, betonte jedoch, man sei weiterhin an einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Grätsche interessiert.

Die Situation eskalierte, weil die Grätsche mit ihrem Logo auf den LAP-Werbemitteln – Flyer, Plakate, Roll-ups – vertreten sein wollte. »Wir haben darauf bestanden, dass unser Logo mit drauf ist, weil wir gleichberechtigte Partner sind«, sagt Linss. Auch sei es eine Vorgabe des Bundesministeriums, dass die Projektträger sich mit ihren Logos kenntlich machen. Die Grätsche als gemeinnütziger Träger der externen Koordinierungsstelle, also des Projektbüros, verstehen andere eher als passiven Kooperationspartner. »Die inhaltliche Abwicklung findet statt zwischen lokaler Koordinierungsstelle und Projektbüro«, sagt Alber. Die wichtigste Funktion im Fördersystem hätten ohnehin die einzelnen Projektträger – unter anderem die Grätsche selbst, die nicht nur eigene Projekte auf die Beine stellt, sondern auch Mitglied im Begleitausschuss ist, der über die Fördergelder entscheidet. Der Streit ging am Ende so weit, dass Sabrina Lauster, die Leiterin des Projektbüros, nicht nur aus dem Vorstand, sondern ganz aus der Grätsche ausgetreten ist. Die Vereinsmitglieder fühlen sich ausgegrenzt. »Man will uns loswerden, weil wir unbequem sind, nachhaken, Transparenz wollen«, vermutet Linss. Dabei würde der Verein gerne Träger des Projektbüros bleiben. »Wir leben das LAP-Thema: Toleranz fördern, Kompetenz stärken.
 

© Wetterauer Zeitung 02.05.2012