Mahnwache

Wetterauer Zeitung – Mahnwache für die Opfer des rechten Terrors

Das feuchtkalte Wetter konnte die Menschen am Sonntag nicht davon abhalten, sich an der evangelischen Kirche zu einer Mahnwache für Demokratie und gegen Rechtsextremismus und Terror zu versammeln. Bürger versammeln sich zur Mahnwache gegen Rechtsextremismus und für Demokratie vor der Echzeller Kirche. Bürger versammeln sich zur Mahnwache gegen Rechtsextremismus und für Demokratie vor der Echzeller Kirche. Dem Aufruf zur Mahnwache des Vereins »Grätsche gegen Rechtsaußen« waren nicht nur Bürger in Echzell gefolgt. Auch in Florstadt, Wölfersheim, Friedberg, Butzbach, Reichelsheim und anderen Orten der Wetterau fanden sich Menschen zusammen, um mit Kerzen Opfern rechter Gewalt zu gedenken, sich mit ihnen solidarisch zu zeigen und ein Zeichen gegen den Rechtsextremismus zu setzen.

Manfred Linß von der »Grätsche« bedankte sich bei den Anwesenden für ihre Bereitschaft, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und betonte, man sei nicht allein.

MahnwacheDie Mahnwache begann um 17 Uhr mit dem Ende des Gottesdienstes in der evangelischen Kirche. Dort hatte auch Pfarrer Heinz Weber das Thema aufgegriffen. Unter dem Titel »Schluss mit dem menschenverachtenden Tun« hatte die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau eine Erklärung abgegeben und somit den Protest gegen Rechtsextremismus unterstützt. Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen sollten ermutigt werden zur Zivilcourage und Projekten gegen Rassismus und Antisemitismus.

Die Gottesdienstbesucher schlossen sich der Mahnwache an und zündeten ebenfalls Kerzen an.

© Wetterauer Zeitung 20.11.2011

 

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